„Die Flamme in mir brennt"

Veröffentlicht am 28.10.2013 in Presse

Udo Greim will auf den Chefsessel im Landratsamt – Annette Karl begründet ihren Verzicht

Mit ganzer Kraft will die SPD den Chefsessel im Lobkowitzerschloss erobern. „Udo Greim hat unsere volle Unterstützung“, sagten Kreisvorsitzende MdL Annette Karl und Fraktionschef Günter Stich, als sie am Freitag im Gasthaus „D’Wirtschaft“ ihren Landratskandidaten offiziell vorstellten. Die Nominierung erfolgt am 21. November in der Stadthalle Vohenstrauß. Für die Landtagsabgeordnete ist Greim einer der erfahrensten Kreispolitiker, den die SPD aufbieten kann. Der Kreisvorstand habe am Montag den „hervorragenden Kandidaten mit 100 Prozent“ nominiert.
Ganze Kraft in München
Gleich zu Beginn nahm die Parlamentarierin zu der vielgestellten Frage Stellung, warum nicht sie sich um den Landrats-Posten bewerbe. Die Aufgabe hätte sie schon gereizt, aber: „Ich bin ein Mensch, der das tut, was er gesagt hat.“ Karl erinnerte daran, dass sie vor vier Wochen mit einem großen Vertrauensbeweis wieder in den Landtag gewählt worden sei. Im Wahlkampf habe sie versprochen, dass sie sich weiterhin mit ganzer Kraft in München für die Region einsetzen und dafür im Parlament ihren ganzen Einfluss geltend machen wolle. Als wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Partei sei sie jetzt für den gesamten Bereich Wirtschaft, Infrastruktur, Energie und Technologie zuständig.

Fraktionschef Stich oblag es, die Vorzüge des Kandidaten Greim herauszustellen. Der Grafenwöhrer sei seit 24 Jahren eine tragende Säule in der Kreistagsfraktion und habe er umfassende kommunalpolitische Erfahrung als Stadt- und Kreisrat sowie als stellvertretender Bürgermeister. Der Flosser Rathauschef erwähnte Greims Engagement im Bau- und Vergabeausschuss, im Ausschuss für Umwelt und Energie, seine Entsendung in den Sparkassen-Zweckverband oder in den Zweckverband Müllverwertung Schwandorf.
Als Landrat prädestiniert
Der 60-Jährige sei im gesamten Landkreis eine kommunalpolitisch bekannte Persönlichkeit, fuhr Stich fort und nannte dessen Einsatz für gesicherte Arbeitsplätze, im Bereich Energie und Umwelt und Tourismus.
Nicht zu vergessen sei seine in der SPD verwurzelte Einstellung für soziale Gerechtigkeit. All dies prädestiniere ihn geradezu für die Aufgabe als Landrat. Greims Vision sei es, den Landkreis modern und zukunftsfähig zu gestalten. Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Karl und dem Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch möchte er eine „Achse der Zukunft und des Fortschritts schmieden“. Demografischer Wandel, Energiewende, Schulen, soziale Aspekte – sein Wahlprogramm werde alle Themen von der Wiege bis zur Bahre umfassen.
Greim gestand, dass er es gerne gesehen hätte, wenn die Kreisvorsitzende selbst angetreten wäre. Aber dies wäre nicht vermittelbar gewesen. Die stellvertretende Landeschefin müsse im Landtag das Beste für den Landkreis machen.
Sein Alter sei für ihn kein Problem, meinte der Aspirant: „Die Flamme in mir brennt.“ Karl verwies darauf, dass bei der nächsten Kommunalwahl die Altersgrenze fallen werde, so dass Greim kein Übergangs-Landrat wäre.

 
 

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