Bürger mit ins Boot holen

Veröffentlicht am 24.07.2012 in Ortsverein

Josef Zitzmann (2 v.l.) und Marianne Schieder (2 v.r.) ehrten langjährige Mitglieder

SPD-Ortsverein will Leuchtenberger an Energieprojekten teilhaben lassen Eine erfolgreiche Gemeindepolitik unter Federführung der SPD stellte Vorsitzender Josef Zitzmann in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Ram in Preppach heraus. Nach dem Schuldenabbau will Zitzmann die Bürger an zukünftigen Energieprojekten wie Windräder oder Solarparks teilhaben lassen. Eingangs gratulierte der SPD-Vorsitzende Bürgermeisterin Waltraud Benner-Post mit einem Blumenstrauß zur zehnjährigen Amtszeit. Dieses Jahrzehnt griff Zitzmann auch heraus, als er die Darlehensentwicklung der Marktgemeinde durchleuchtete.

1982 hatte die Gemeinde eine Pro-Kopf-Verschuldung von 1016 Euro, jetzt sind es 742 Euro. Wenn die Sondertilgung 2013 mit 450 000 Euro verwirklicht wird, steht die Verschuldung bei 308 Euro pro Kopf. Das wäre ein Spitzenwert in Bayern. "Wenn das so wie geplant eintritt, muss man für die Zukunft auch den Bürger, der hierzu nicht unerheblich beigetragen hat, mit ins Boot holen.“ Zitzmann stellte sich vor, mit einer Rendite aus Energieprojekten (Windkraft oder Photovoltaik) Gebühren für Wasser, Abwasser oder auch Kindergartenbeitrag senken zu können. Zitzmann stellte sich eine Rendite bei Energieprojekten wie Windkraft oder Photovoltaik vor. Schriftführer Richard Süß verlas das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung. Kassier Bernhard Schmid legte im Kassenbericht 83 Euro als Jahresplus vor. Die Bürgermeisterin sprach den derzeit laufenden Bau der Kanalisation in der Marktgemeinde an, der 4,6 Millionen Euro kostet. Dazu gibt es 2,6 Millionen Euro Förderung. An die Bürger seien 500 Bescheide zur Deckung der Eigenbelastung ergangen und kaum Widersprüche gekommen. Benner-Post führte an, dass eine Firma Interesse am Gewerbegebiet in Wieselrieth zeige. Um das weiter zu verfolgen, sei eine entsprechende Planung notwendig. Fertig sei der Bebauungsplan „Pfarrhäusl“. Nach der Genehmigung stünden Bauplätze auf Erbbaurecht zur Verfügung. Ihre zweite Heimat sei Wittschau-Preppach, sagte Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder und darum komme sie gerne trotz großer Belastungen in ihrem Wahlkreis. Schieder sprach schmerzliche Eingriffe in der Gemeindepolitik an, die zu einem guten Weg führen. Leiharbeit, Gesundheitspolitik und das Betreuungsgeld waren weitere Themen von Schieder. Zum Schluss standen Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft in der SPD an. 10 Jahre: Gerlinde Maier. 15 Jahre: Josef Zitzmann, Karl Kern. 20 Jahre: Gerlinde Janker. 25 Jahre: Waltraud Benner-Post. Petra Schmid. Manfred Ermer (10 Jahre) sowie Martin Schmid und Silvia Messer (15) waren nicht anwesend. Bild und Text aus Der Neue Tag, fz

 

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